alsoooo, viel ist passiert...
letzten Donnerstag zum Beispiel war das Basement doch nicht offen, daher haben wir nach dem Vorspiel beschlossen, uns einigen anderen Leuten anzuschließen und in den Downtown-Club in der City zu gehen. Da dort Studentenabend war, gabs freien Eintritt und verhältnismäßig günstige Getränke. Ein sehr cooler Laden mit 2 Etagen, oben die Tanzfläche und unter eher wie eine Bar aufgemacht. Viele bekannte Leute, 'ne super Stimmung und die Zeit verging wie im Flug... Zurück nach Moholt haben wir uns dann ein Großraumtaxi geteilt.
letzten Donnerstag zum Beispiel war das Basement doch nicht offen, daher haben wir nach dem Vorspiel beschlossen, uns einigen anderen Leuten anzuschließen und in den Downtown-Club in der City zu gehen. Da dort Studentenabend war, gabs freien Eintritt und verhältnismäßig günstige Getränke. Ein sehr cooler Laden mit 2 Etagen, oben die Tanzfläche und unter eher wie eine Bar aufgemacht. Viele bekannte Leute, 'ne super Stimmung und die Zeit verging wie im Flug... Zurück nach Moholt haben wir uns dann ein Großraumtaxi geteilt.
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| 2007_08_09 Downtown |
Am nächsten Morgen gings natürlich mit wenig Lust zum Sprachkurs, wie schön, dass wir an diesem Morgen auch noch einen Test schreiben durften, aber auch diesmal kein Problem...
Nach dem Sprachkurs ging wie schon berichtet nach Nordheim. Dort angekommen, haben wir erst unsere Zimmer bezogen. Da nicht genügend vorhanden waren, mussten in unsrerem 4er-Zimmer 3 drei weitere Leute auf Matratzen auf dem Boden pennen. Ich denke, man kann sich vorstellen, welch ein bezaubernder Duft am Morgen herrschte. Nach dem Zimmerbezug haben wir uns ein wenig die Zeit mit Frisbee spielen vertrieben, solange einige andere das Abendessen zubereiteten. Wohlgenährt wurde der restliche Abend chillig am Lagerfeuer verbracht, wo gequatscht und gemeinsam gesungen wurde...
Da ich und einige andere (vor allem Mourad, ein kleiner marokkanischstämmiger Franzose) noch nciht in der Lage waren, zu schlafen, haben wir aus den Schuhen, die im Flur herumstanden, eine schöne Kette gebastelt.
Am nächsten morgen bekamen wir eine kleine Abreibung von unseren Begleitern, weil Schuhe im Haus nix zu suchen hatten, was vorher klar festgesetzt wurde, aber so richtig ernst hat diese Regel eh niemand genommen und sogar der Hausbesitzer selbst musste lachen, als er am Morgen ins Haus trat und die Schuhkette vorgefunden hat.
Naja... Nach dem Frühstück gings auf große Wandertour zum geografischen Mittelpunkt Norwegens, das bedeutete insgesamt 25 km laufen. Die Natur um einen herum war fantastisch, zu blöd nur, dass man den größten Teil des Weges auf einem 30 cm breiten Pfad gehen und ständig auf seine Füße achten musste. Dieser Pfad aus aneinandergereihten Baumstämmen bewahrte einen jedoch davor, im sumpfigen Boden steckenzubleiben. Der Mittelpunkt Norwegens entpuppte sich als eine eher kleinere Attraktion, sodass nach einer kleinen Brotzeit der Heimweg angetreten wurden, leider der selbe Weg zurück. An einem kleinen Flüsschen sicherten sich viele Leute einen kleinen Trinkwasservorrat, da das Leitungswasser im Haus nach Kuh schmeckte und ungenießbar war. Am Ende des Heimwegs sind Leiv, Mourad und ich noch zu nem See angebogen, wo wir ein wenig Kanu gefahren sind. Einige andere sind auch ins Wasser gegangen...
Am Abend wurde der Grill angeschmissen und ordentlich pølse und Lachs verputzt. Da das Wetter nicht mehr so schön war, wie am vergangenen Tag, wurde der restliche Abend fast ausschließlich im Inneren verbracht. Es wurde eine Küche zur Disko umfunktioniert, in der die Leute trotz Radiomusik heftigst abgegangen sind, und einige weitere Spiele, wie Strip-Poker, Ming-Meng-Mong und dem Hände-über-Kreuz-auf-den-Tisch-klatsch-Spiel gezockt. Eine Art des Versteck-Spiels wurde dann doch draußen im Dunkeln veranstaltet, sie nennt dich Kike-Bu und macht saumäßig Spaß. Leider hat Mourad bei dem Spiel eine winzige Ecke seines Schenidezahns verloren, weil er mit Matthias kollidiert ist. Schließlich wurde ein weiteres Kartenspiel gespielt, bei dem jeder sich ein Tier mit ensprechendem Laut aussuchen musste (keine lust das gerade zu erläutern, schaut euch das Video an).
Am nächsten Morgen hat unser Chaoszimmer natürlich das gemeinsame Früchstück verpennt, sodass wir frühstückten, während die anderen ihre Sachen packten oder aufräumten...
Mourad, Ole und ich haben den (durch unseren Streich zusätzlich) verdreckten Flur und die Küche gewischt... Jo, und dann gings eigentlich auch schon nach Hause.
Am Montag war natürlich wieder Sprachkurs angesagt und danach der offizielle Empfang der Auslandsstudenten vom International Office. Dieser war eher langweilig, es gab ne kleine Rallye über den Campus und anschlißend was zu futtern. Zurück in Moholt haben wir uns an einem anderen Besement versammelt und zusammen mit den neu angekommenen norwegischen Studenten den Tag bei ein paar Bierchen ausklingen lassen.
Gestern stieg die große Empfangsparty für alle Studenten im Studentersamfundet (dem großen roten Haus). Zuerst haben wir am Hauptgeäude, das etwas höher gelegen ist, einige Sonnenstrahlen beim Vorspiel genossen und sind dann runter zum Samfundet. Wenn man, wie ich seit neuestem, Mitgleid im Samfundet ist, kommt man kostenlos bei allen normalen Veranstaltungen rein und erhält Ermäßigungen auf allerlei Sachen, wie Getränke usw.
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| 2007_08_13 |
Heute Morgen musste ich zum Glück erst um halb elf beim Sprachkurs sein, weil unsere Lehrerin so gnädig war. Viel mehr ist heute auch nicht passiert, meine WG ist nun vollzählig, meine Mitbewohner sind Lars (Norweger), Sun (in Norwegen gebürtiger Vietnamese) und Katharina (eine norwegische Erstsemestlerin). Jetz muss ich mich nur noch überwinden, mit denen norwegisch zu sprechen, oder es bessergesagt zu versuchen.


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